Schließt sich eine Tür, öffnet Gott ein Fenster

Manchmal muss man glauben. Einfach an etwas glauben. An den Allmächtigen oder einfach darauf, dass das Leben es gut mit einem meint. Gründe gibt es genug. Und das ist es: Kommen wir nicht immer dann zur Erkenntnis, dass es sich lohnt an etwas zu glauben, wenn wir….ja, wenn wir selbst gar nicht mehr in unsere eigenen Fähigkeiten glauben? Immer dann, wenn wir aus eigener Kraft nicht mehr weiterkommen, vertrauen wir auf etwas, das weder sichtbar noch greifbar ist.  

Glauben heißt Loslassen. Glauben heißt, dass man sich von der Überzeugung verabschiedet alles im Leben kontrollieren zu können. Der Ausgang eines Ereignisses ist uns nicht bekannt und wir lassen es zu. Wir machen es trotzdem, wir gehen trotzdem los. Glauben heißt auch in Momenten der Unsicherheit, des Nicht-Wissens lachen zu können; Freude zu empfinden, weil Freude immer da ist wo es Leben gibt.

Glaube tröstet, wenn man wenig hat aber auf mehr hoffen darf. Glaube lässt uns das Fenster sehen, wenn eine Tür geschlossen wird. Es ist auch der Glaube, der es uns ermöglicht durch ein Fester zu sehen und zu klettern – egal wie klein es ist. Ohne das Ende der Reise deuten zu können, machen wir es trotzdem. Wir gehen trotzdem los.

“Schließt sich eine Tür, öffnet Gott ein Fenster” – das sagen Menschen in meiner Heimat und das sagen auch Menschen hier. Glaube gibt es überall. Hoffnung gibt es überall.

Der Glaube steht für den kleinen Funken Hoffnung, der auch dann noch in uns brennt, wenn vieles verloren ist.

Martin Luther King sagte: “Glaube bedeutet den ersten Schritt zu gehen, obwohl man nicht die ganze Treppe sehen kann.”

Glaube daran und gehe den ersten und nächsten Schritt. Glaube daran, dass du sicher ankommst – dort wohin dein Weg dich führt.